Wie der erste Döner Kebab aus Deutschland nach Ha Noi kam

Die Idee hat ein Vietnamese aus Augsburg mitgebracht. Der erste Grill stammte aus Deutschland und die Gewürze für die Soße ebenfalls. Am Goethe-Institut, dem deutschen Kulturzentrum, wurden vor fünf Jahren die ersten Döner als „typisch deutsches Studentenfutter“ verkauft. Inzwischen gibt es Hunderte Nachahmer in der Stadt.

IMG_2875.jpgGründer der vietnamesischen Döner-Revolution ist Tran Minh Ngoc, Küchenchef im Restaurant des Goethe-Instituts. Tran war 1989 Student in der Tschechoslowakei, einem sozialistischen Bruderstaat Vietnams. Als die Berliner Mauer fiel, war er neugierig und reiste nach Augsburg, wo er bis 1996 in einer Weinkellerei arbeitete. Und dort lernte er den Döner Kebab als neues „deutsches“ Fastfood kennen.

 

Oase der Ruhe- die erste Universität nach der Lehre Konfuzius‘

Westlich des Französischen Viertels, sinnigerweise direkt gegenüber dem Goethe-Institut Hanoi befindet sich der Temple of Literature Van Mieu, einer der bekanntesten Tempel und zugleich die erste Universität Ha Nois.

Anfang des 11. Jahrhunderts wurde die Akademie für die Söhne der Nation gegründet. Zunächst studierten hier nur Mitglieder der königlichen Familie, später aus Adelsfamilien und im 14. Jahrhundert könnten hier bereits Beamtenprüfungen abgelegt werden. Die letzten Prüfungen wurden 1915 abgenommen. Inmitten des Komplexes befinden sich Tempel zur Verehrung von Schülern von Konfuzius.

Die Lehre von Konfuzius wurde immer wieder neu gedeutet
Eingeführt wurde die Lehre des Konfuzius im 2. Jahrhundert von chinesischen Verwaltungsbeamten nach Vietnam, die seither Nho Giao genannt wird und im Alltag, sozialer Ordnung und zur Sicherung von Machtstrukturen fest in der Gesellschaft Vietnams verankert ist.
Das Kleid für den besten Schüler

Konfuzius

Im Kern der Lehre stand immer die Frage: “ Was ist ein guter Mensch und wie soll er sich verhalten?“

Dazu eine überlieferte Geschichte:

Konfuzius stellte seinen Studenten zwei Fragen: „Was ist Wissen? Was ist Güte?“

Der erste Student sagte:“Wissen ist es, sich anderen Menschen verständlich machen zu können, und Güte ist es, so zu handeln, dass die anderen einen lieben.“ „Gut“, sagte Konfuzius. Der zweite Student sagte:“Wissen ist es, andere Menschen zu verstehen, und Güte ist, andere Menschen zu lieben.“ „Gut“, sagte Konfuzius wieder. Der dritte Student antwortete:“Wissen ist es, sich selbst zu verstehen, und Güte ist es, sich selbst zu lieben.“

Diese Antwort gefiel Konfuzius am besten.

Das asiatische Paris- Ha Noi mit Charmeoffensive

Nach einem kurzen Stopp bei meiner Familie zu Hause, hat mich die Abenteuerlust wieder gepackt.

Ich bin dann mal weg

Mit einer neuen Anstellung und Herausforderung als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache hat es mich nach Ha Noi verschlagen, der boomenden Hauptstadt Vietnams am Roten Fluss. Die 6 Millionen Metropole lebt von ihren Gegensätzen, die den Charme der Stadt ausmachen und für mich gleich nach Paris kommt.

Durch die Straßen schiebt sich ein Meer von Millionen Moped- und Vespafahrern, farblich betupft durch die versprengten Autos in allen Alters-und Preisklassen, die sich ebenfalls in Kolonnen durch den Stau schieben. Ein Nachkriegsjeep scheint gleichwertiger Teil des Straßenbildes zu sein wie ein Bentley, Rolls Royce oder Porsche. Entflieht man diesem Gewusel und geht zwei Querstraßen weiter, entdeckt man idyllische Cafés, kleinere Läden, Restaurants und Parks, die das Herz öffnen und ein Wohlfühlprogramm einläuten.

Ruhe und Bewegung, Chaos und Kontrolle und dazu eine wunderschöne Kombination von modernem Lifestyle und überlieferten asiatischen Traditionen- als Francophile Europäerin kann man sich diesem Lebensgefühl nicht entziehen.

Ha Noi bedeutet heute “ in der Flussbiegung“- doch früher hieß Ha Noi “ Thang Long“, aufsteigender Drache

Da bin ich richtig

Montagsblues

bitmoji-20170226083058 Ich habe das öfter. Ich stehe morgens auf und habe entweder schlechte Laune oder fühle mich total ausgelaugt. Meine gute Laune, die ich am Samstagabend noch in der Bar hatte, ist wahrscheinlich dort geblieben und flirtet noch mit dem Barkeeper, während ich am Montagmorgen am Schreibtisch sitze und Trübsinn blase. Eine Tasse Tee hilft gar nicht, Kaffee schon eher, um meine müden Lebensgeister herbeizurufen. Meistens trinke ich dann so viel Kaffee, dass mein Herz turniermäßig Trampolin springt bevor ich an das Mittagessen denke. Also habe ich die Kannen Kaffee auch abgesetzt und angefangen, in meinem Haushalt nach Vitaminen zu suchen. Neben einer alten Banane, einer vertrockneten Orange und Supplements wie Magnesium und Vitamin C habe ich nichts gefunden.

Oh je, ich habe noch eine Familie zu ernähren, ich sollte mich mal besser und ausführlicher mit unseren Lebensmitteln auseinandersetzen. Nach vielem Googlen bin ich auf das Stichwort vegan gestossen. Das Wort vegan schlägt ja die meisten Kinder und selbsternannten Grillmeister in die Flucht. Doch nachdem ich die ersten Rezepte entdeckt und Avocados, Granatäpfel, Zucchini, Fenchel, Quinoa und vieles andere in unserem Supermarkt gefunden hatte, nahm ich meine Küche in Beschlag und packte erstmal alle Entsafter-Zerkleinerer-Maschinen aus, die ich seit Jahren in den Keller verbannt hatte, da sie nur im Weg herum standen. Nun laufen meine alte Thermomix und ich zur Hochform auf, um all das Gemüse und Obst zu schnippeln und zu moussen. Mein erster Versuch, ein Rezept nach „Deliciously Ella“, ein Salat aus Quinoa, Fenchel, Mais, Zucchini, Nüssen und Granatapfelkernen wurde der volle Erfolg, da er so lecker schmeckte und ein regelrechter Vitaminboost darstellte. Meine Familie war begeistert. Und ich dadurch vegan-mutiger:

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Vegane Küche vertreibt den Trübsinn: Quinoa-Salat mit Mais und Fenchel nach „Deliciuously Ella“

Schönheit kommt von innen…… aber mit den richtigen Zutaten

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Ich bin nun auch in einem Alter, in dem Frauen jeden Morgen vor dem Spiegel ihre Falten zählen und sich fragen „soll ich oder soll ich nicht….botoxen?“

Ich gebe zu, ich möchte auch gerne ein faltenfreies, entspanntes Gesicht, ich habe jedoch eine große Angst vor Spritzen und jeglicher Art von Injektionen. Überdies traue ich schon keinem Arzt mehr. Meine Freundinnen lassen sich – obwohl sie einige Jahre jünger sind – entweder Hyaloronsäure oder Botox gegen die beginnenden Gesichtsfalten spritzen. Sie sehen natürlich aus wie Mitte Zwanzig, während ich gegen deren Faltenlosigkeit und glattgebügelten Gesichtern nur mit vielen Cremes und ganz viel Lachen ankämpfen konnte.

Jetzt habe ich jedoch ein neues Wundermittel gefunden:
Kolloidales Gold
Gold macht schön. Eine koreanische Studie zeigte, dass Gold-Nanopartikel einen Anti-Glykation-Effekt haben. Glykation ist der Zucker-Eiweiß-Vorgang. Bei fortschreitender Glykation entwickeln sich Entzündungen in den Zellen, wodurch das körpereigene Repartursystem gestört wird. Gold-Nanopartikel haben das Potenzial gegen Hautalterung eingesetzt zu werden. In diesem Zusammenhang repariert kolloidales Gold auch Cellulite, indem es beim Abtransport der Schlacken im Bindegewebe hilft.

Ich nehme täglich zwei Teelöffel kolloidales Gold ein, um meinem durch die vielen Antibiotika und Tabletten angeschlagenen Immunsystem mehr Power zu geben. Auch tupfe ich jeden Morgen mein Gesicht mit dem kolloidalen Gold ab, so dass sich meine Falten glätten.

Dazu mache ich alle zwei Tage meine eigene Avocado-Kur. Zum einen liebe ich alle Salat-und-Quinoa-Variationen mit Avocado. Den Rest, der in der Avocado noch an der Schale ist, streiche ich mir für 15 Minuten ins Gesicht und um die Augen. Das gibt eine wunderschön zarte Haut. Fresh avocado mask

It´s just my mind

Neugierde ist der Kompass in meinem Leben

Hi, ich bin Andrea und ich blogge hier über meine zahlreichen Ideen und Visionen, die ich zum Teil auch realisieren konnte und in mein Leben integriert habe. Vielleicht interessiert Euch das Eine oder Andere, ich freue mich über Feedback, Aufmunterung, Gleichgesinnte und lebhaften Chat.

Als Kind empfand ich mich meist als ein Alien, der sich zwar anpasste, aber doch andere Gedanken als meine Mitschüler hatte. Ich dachte immer quer oder „in Kurven“. In der Schule kam das meistens nicht so gut an, im Studium jedoch war ich damit erfolgreich, da ich mich in den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Germanistik regelrecht verlieren konnte. So verlor ich mich gerne im hintersten Eck der Bibliothek, umgeben von unzähligen verstaubten Büchern – in der 1980ern gab es noch kein Internet –  und träumte mich in die Zeit eines Michelangelo, sah mich als Muse von Rembrandt oder hing mit Picasso am Strand ab. In meinen Gedanken lebte ich überall.

Nach meinem Studium bekam ich mit 30 Jahren meine erste Tochter und vier Jahre später meine zweite Tochter. Konfrontiert mit der neuen Verantwortung für zwei hübsche Töchter – frau will ja alles bestens, pädagogisch wertvoll und vor allem gesund aufbereiten und organisieren – und der vielen Zeit, die frau als Vollzeitmutter mit den Kindern und als Ehefrau mit einem nicht minder fordernden aber auch hilfsbereiten lieben Mann verbringt, fühlte ich mich dennoch irgendwann „unterfordert“. Ich sehnte mich danach, mich hinter meinen Büchern zu verstecken und meinen Fantasien wieder hinzugeben. Das schaffte ich dann während die Töchter im Kindergarten und in der Schule waren, mehr und mehr.

Getreu dem Zitat von Albert Einstein „Wenn eine Idee nicht zuerst absurd erscheint, taugt sie nichts.“, folge ich stets der Ermöglichung des Unmöglichen.

Und was ich mir dabei alles ausgedacht habe und ich erlebt habe, blogge ich hier und hoffe, dass Ihr Spaß daran habt.